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Al Capone
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Alphonse Gabriel „Al“ Capone (in englischer Aussprache ,cite-ref-1[1] italienisch Alfonso Capone; * 17. Januar 1899 in Brooklyn, New York City; † 25. Januar 1947 in Palm Island, Florida) war ein US-amerikanischer Mobster und einer der berĂŒchtigtsten Verbrecher Amerikas in den 1920er- und 1930er-Jahren. Capone kontrollierte als Boss des „Chicago Outfit“ die Chicagoer Unterwelt und machte seine GeschĂ€fte vor allem mit illegalem GlĂŒcksspiel, Prostitution, Schutzgelderpressung und wĂ€hrend der Prohibitionszeit mit illegalem Alkoholhandel.

Obwohl der Höhepunkt seiner Karriere nur von 1926 bis 1931 wĂ€hrte und Capone im Grunde nur bereits existierende kriminelle Strukturen nutzte, wurde er geradezu zum Archetyp des US-amerikanischen Gangsterbosses, zu einem Symbol fĂŒr die organisierte KriminalitĂ€t schlechthin. Der „Mythos Capone“ geht im Wesentlichen auf seine FĂ€higkeiten als Selbstdarsteller und seinen geschickten Umgang mit der Presse zurĂŒck. Nach außen gab sich Capone den Anschein des seriösen GeschĂ€ftsmanns, der im Branchenverzeichnis als AntiquitĂ€tenhĂ€ndler gefĂŒhrt wurde und laut Visitenkarte HĂ€ndler fĂŒr gebrauchte Möbel war.

Contents

‱ Scarface
‱ Chicago
‱ Unter Torrio
‱ Bandenkriege
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Jugend und frĂŒhe Erwachsenenjahre in New York

Al Capone wurde 1899 als Sohn italienischer Einwanderer aus Neapel im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn geboren. Sein Vater Gabriel, ein Friseur, und seine Mutter Theresa standen einer großen Familie vor. Theresa gebar nacheinander ihre sieben Söhne James Vincenzo, Ralph, Frank, Alphonse, John „Mimi“, Albert und Matthew. Danach bekam sie mit Rose und Mafalda noch zwei Töchter. Capone wuchs in Brooklyn in einem von Iren, Italienern und weiteren Einwanderergruppen geprĂ€gten Stadtteil auf. Dies beeinflusste ihn insoweit, als er nie nationalistische Vorurteile zeigte. Als Junge war er intelligent und sportlich, bewies aber oft mangelnde Selbstbeherrschung. Dennoch fiel er kaum auf und galt als eher zurĂŒckhaltend. Bekannte aus dieser Zeit zeigten sich spĂ€ter erstaunt ĂŒber Capones Laufbahn.

Er verließ die Schule in der achten Klasse und arbeitete danach unter anderem als VerkĂ€ufer, als Kegeljunge, in einer Munitionsfabrik und in einer Buchbinderei. SpĂ€ter betĂ€tigte er sich als Barkeeper und TĂŒrsteher im Havard Inn auf Coney Island, schlug sich aber nebenbei als Kleinkrimineller in den New Yorker Jugendbanden durch. Er schloss sich in Manhattan den Brooklyn Rippers und den Forty Thieves Juniors, der Jugendorganisation der Five Points Gang, an. 1914 – im Alter von fĂŒnfzehn Jahren – wurde Capone von dem Gangster Frankie Yale aufgenommen, von dem er viel ĂŒber Schutzgelderpressung, Wucherzinsen und Ähnliches lernte. Yale war Capones großes Vorbild. Er lehrte ihn, dass BrutalitĂ€t und RĂŒcksichtslosigkeit allein niemals zum erfolgreichen „GeschĂ€ft“ fĂŒhrten.

Scarface

Im Sommer 1917 kam Capone zu seinem Spitznamen Scarface (deutsch Narbengesicht): Capone hatte in einer Bar in Red Hook in Brooklyn mit der Schwester des Gangsters Frank Gallucio geflirtet (andere Quellen behaupten, Capone habe ihr gegenĂŒber einen abfĂ€lligen Kommentar fallen lassen), woraufhin ihm dieser, bereits betrunken, ein Messer ĂŒber das Gesicht zog. Capone wollte sich nie an ihm rĂ€chen und gab ihm spĂ€ter sogar mehrere BeschĂ€ftigungen, unter anderem als Bodyguard. Aus Capones Sicht hatte sein GegenĂŒber gerechtfertigt gehandelt, da er seine Schwester beschĂŒtzen wollte. SpĂ€ter behauptete Capone, dass er sich diese Verletzung wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs bei seinem Einsatz beim sogenannten Lost Battalion (zu deutsch: Verlorenes Bataillon) zugezogen habe, das im Oktober 1918 im Argonnenwald nach einer amerikanischen Attacke von deutschen Soldaten isoliert wurde.

Capones erster Mord

Als ein Bekannter in der Kneipe von Frankie Yale 1500 US-Dollar durch Falschspiel gewann und Capone es ihm am Ausgang wieder abnahm, sagte dieser: „Ich weiß doch genau, wer du bist!“ Daraufhin erschoss ihn Capone. Capone und Yale waren beide der Meinung, der Mann sei selbst schuld gewesen, da er mit Rache gedroht habe. Da sich keine Zeugen finden ließen, konnte man Al Capone, wie in vielen anderen FĂ€llen, nichts nachweisen.

Grund fĂŒr den Weggang aus New York

Eines Abends kassierte Capone fĂŒr Yale Schutzgelder, als ihm Arthur Finnegan von der irischen White Hand Gang begegnete, deren Mitglieder gerne Italiener beschimpften und schon in der Vergangenheit mehrmals mit ihnen aneinandergeraten waren. Obwohl Capone ihn unbewaffnet angriff, verletzte er Finnegan so schwer, dass er ihn fĂŒr tot hielt. Finnegan ĂŒberlebte zwar, musste aber fĂŒr etwa fĂŒnf Wochen im Krankenhaus bleiben. Erneut konnte die Polizei Capone nichts nachweisen. Doch Bill Lovett von den „White Handers“, den selbst seine Freunde nur mit Vorsicht behandelten, begann nach Capone zu suchen, der wegen seiner auffĂ€lligen Narben Gefahr lief, schnell erkannt zu werden. Daher forderte Frankie Yale Capone Ende 1919 auf, nach Chicago zu Johnny Torrio umzuziehen.

Chicago

Gesellschaft und Politik

In Chicago erlangte Al Capone in kurzer Zeit relativ viel Macht und Einfluss. Entscheidend dafĂŒr waren neben seiner spĂ€teren Übernahme des Gebiets von Johnny Torrio insbesondere die gesellschaftlichen Bedingungen in der „Unterwelt“ Chicagos. Bereits in den 1830er-Jahren blĂŒhte dort das illegale GlĂŒcksspiel, ab den 1870er Jahren auch die Prostitution. Der Einfluss der gesellschaftspolitischen Interessen des VergnĂŒgungsviertels war so groß, dass 1858 BĂŒrgermeister John Wentworth, der sich zu deutlich fĂŒr die EinschrĂ€nkung des „Lasters“ ausgesprochen hatte, abgewĂ€hlt wurde. Der Reformer Charles Edward Merriam behauptete um 1920: „Chicago ist einmalig. Es ist die einzige Stadt in Amerika, die durch und durch korrupt ist.“ Das innerstĂ€dtische VergnĂŒgungsviertel Chicagos war zunĂ€chst der Erste Bezirk gewesen, spĂ€ter waren die Etablissements nach und nach in das berĂŒchtigte „Levee“ verlegt worden.

Als schließlich 1920 die Prohibition in den Vereinigten Staaten begann, waren viele BĂŒrger Chicagos nicht an einer Durchsetzung des Alkoholverbots interessiert. Auch in der bĂŒrgerlichen Gesellschaft stieß es zum Teil auf offene Ablehnung. Das Verbot, das ursprĂŒnglich die KriminalitĂ€tsrate senken sollte, bewirkte das genaue Gegenteil: Die organisierte KriminalitĂ€t blĂŒhte auf, nicht nur in Chicago. Denn das Verbot ermöglichte es, vielfach höhere Preise fĂŒr Alkohol zu verlangen, der vor allem in illegalen Kneipen (Speakeasys) verkauft wurde. Die landesweit rund 2300 nur gering entlohnten Prohibitionsagenten waren nicht in der Lage, das Verbot vollstĂ€ndig durchzusetzen. Dass Capone den BĂŒrgern ihren Wunsch nach Alkohol erfĂŒllte, halten einige Beobachter fĂŒr einen wichtigen Faktor, der zu seiner PopularitĂ€t beitrug.

Auch in der Politik nutzte Capone lediglich schon bestehende Strukturen: Das Unternehmen, das er spĂ€ter von Johnny Torrio ĂŒbernehmen sollte, ging auf Jim Colosimo und dessen Bordelle zurĂŒck. Colosimo, um 1920 einer der mĂ€chtigsten MĂ€nner Chicagos, hatte bereits in den 1890er-Jahren mit den Ratsherren „Bathhouse“ John Coughlin und Michael „Hinky Dink“ Kenna zusammengearbeitet. Er ließ seine Kollegen fĂŒr die beiden stimmen und wurde im Gegenzug Wahlkreisleiter. Von 1915 bis 1923 war William Hale „Big Bill“ Thompson BĂŒrgermeister. Er Ă€nderte zugunsten Colosimos die Bezirkseinteilung, als sich das VergnĂŒgungsviertel aus dem Einflussbereich Coughlins und Kennas zu verlagern drohte. Thompson war ein reicher Vieh- und ImmobilienhĂ€ndler, der sich wegen einer 50-Dollar-Wette zur Wahl gestellt hatte. Seine Leute waren fast alle korrupt. Als er sich 1927 zur Wiederwahl stellte, unterstĂŒtzte Capone ihn massiv, da Thompson anders als sein Gegenkandidat Dever nicht auf die Durchsetzung der Prohibition pochte.

Unter Torrio

Johnny Torrio war der Unterboss von Jim Colosimo, als Capone in Chicago ankam. Capone fing auch hier wieder als kleiner Rausschmeißer und Aufreißer an. Wie Torrio seinen Mentor Paul Kelly, so bewunderte Capone nun Torrio. Dieser wiederum schĂ€tzte Capones FĂ€higkeiten, die er fĂŒr seine kriminellen PlĂ€ne benötigte. So half Capone maßgeblich bei der Planung des Mordes an Jim Colosimo, der am 11. Mai 1920 von Frankie Yale ausgefĂŒhrt wurde. Dadurch konnte Torrio das große kriminelle Territorium seines Vetters ĂŒbernehmen und mit dem Alkoholschmuggel beginnen. Vermutlich um 1922 wurde Capone zu Torrios wichtigstem Mann. Dieser hatte so viel Vertrauen in seinen SchĂŒtzling gewonnen, dass er ihm wĂ€hrend eines Italien-Urlaubs Ende 1923 bis zum FrĂŒhjahr 1924 die Verantwortung ĂŒbergab. In dieser Zeit, Anfang 1923, kam es zu einer Übereinkunft der Chicagoer Gangs, ihre jeweils zugewiesenen Territorien nicht zu ĂŒberschreiten. Torrios Vertrauen in Capone erwies sich als wohlbegrĂŒndet, denn er festigte die Macht des von ihm geleiteten Verbrechersyndikats und dehnte dessen Einfluss auf die damals 70.000 Einwohner zĂ€hlende Stadt Cicero vor Chicago aus.

Übernahme von Torrios Posten

Die Genna-BrĂŒder waren wichtige VerbĂŒndete und beherrschten mit ihrem billigen Alkohol „Little Italy“ und vermutlich sogar den Westen bis zum Chicago Loop. Allerdings begannen sie nun, auf das Gebiet der „Nordseite“ vorzudringen, und der irischstĂ€mmige Dean O’Banion beschwerte sich darĂŒber bei der „SĂŒdseite“, die in gewisser Hinsicht das eigentliche Oberkommando der Stadt fĂŒhrte. Torrio ging aber nicht gegen die sizilianischen Gennas vor und so nahm O’Banion die Sache selbst in die Hand. Hierin ist die eigentliche Ursache des kommenden Bandenkriegs zu sehen, die schließlich in einem Attentat auf Torrio selbst mĂŒndete. Im MĂ€rz 1925 ahnte Torrio den Zusammenbruch des Syndikats voraus und entschloss sich, von diesem Mordanschlag geschwĂ€cht, auszusteigen und die Macht vollstĂ€ndig Capone zu ĂŒberlassen.

Das Attentat auf Torrio und insbesondere die Ermordung von Angelo Genna im Mai 1925 wurden unter anderem mit einer Aktion am 13. Juni 1925 beantwortet. An diesem Tag ĂŒberfielen John Scalise, Albert Anselmi und Mike Genna die „Northsiders“ George Moran und Vincent Drucci aus dem Hinterhalt. Sie schossen mit Schrotflinten auf das Auto von Moran und Drucci und verletzten Letzteren. Mike Genna wurde auf der Flucht vor der Polizei getötet. Mit Hilfe von Anselmi und Scalise, die er unter sein Kommando nahm, ging Capone dann gegen die Genna-BrĂŒder vor, die eigentlich VerbĂŒndete von Torrio gegen die „Nordseite“ gewesen waren, um deren territoriales Vordringen zu unterbinden. Antonio Genna wurde am 8. Juli 1925 ermordet, die verbliebenen Genna-BrĂŒder gaben auf. Durch diese Maßnahme hatte sich Capone zu beiden Seiten hin Luft verschafft und seine Position als Oberhaupt von Chicago gefestigt.

Im Dezember 1925 reiste Capone nach New York – nach eigenen Angaben wegen einer Operation seines Sohnes. Allerdings war er dort auch an einer Schießerei mit den White Hands beteiligt. In der Folge löste sich die White-Hands-Gang praktisch auf, was insbesondere bei Frankie Yale Erleichterung auslöste. Vermutlich war die Aktion ein „KompensationsgeschĂ€ft“ fĂŒr Yales Morde an Colosimo und Dean O’Banion. Aufgrund weiterer Bandenmorde brach das Alkohol-Kartell allmĂ€hlich zusammen. Das Jahr 1925 war insgesamt schlecht fĂŒr Capones Unternehmungen, da die Vertuschung der Morde sehr teuer wurde.

Bandenkriege

Am 27. April 1926 ermordete man das fĂŒhrende Mitglied der South Side von Chicago Jim Doherty sowie den stellvertretenden Staatsanwalt Bill McSwiggin und die Randfigur Red Duffy. Nach Polizeiangaben hatte Capone dabei selbst geschossen, um seine Leute anzuspornen. Da der Mord an Staatsanwalt McSwiggin fĂŒr großes Aufsehen in den Medien sorgte, musste Capone fĂŒr drei Monate untertauchen. Die Folge waren Razzien in seinen Lokalen; der Schaden fĂŒr sein Unternehmen wird auf eine Million US-Dollar geschĂ€tzt. Im Juli 1926 stellte sich Capone einem Verhör; die Polizei konnte aber trotz des dringenden Verdachts keine Beweise vorlegen. Das eigentliche Ziel des Anschlags war das O’Donnell-Mitglied Doherty. Trotz des Aufsehens ging Capones Strategie auf: In der South Side beruhigten sich die VerhĂ€ltnisse.

Am 11. Oktober 1926 wurden Hymie Weiss und Patrick Murray vor Schofields Blumenladen getötet, was zur SchwĂ€chung der North Side Gang fĂŒhrte. Weiss war angeblich der Einzige, den Capone je fĂŒrchtete. In der Folge gab es am 20. Oktober 1926 ein Treffen zwischen Chicagos BandenfĂŒhrern Al Capone, Vincent Drucci und George Moran von der North Side, Myles O’Donnell von der South Side und einigen weiteren. Sie vereinbarten, die Situation von 1923 wiederherzustellen: Es wurden erneut Territorien abgesteckt; vorĂŒbergehend herrschte Frieden zwischen den Banden.

Anfang des Jahres 1927 hatte Capone mit Frankie Yale eine Vereinbarung ĂŒber Alkoholtransporte getroffen. Nachdem aber Yale versucht hatte, ihn zu hintergehen, ließ Capone seinen ehemaligen Mentor am 1. Juli 1928, vermutlich durch Jack McGurn, töten. Capone war höchstwahrscheinlich auch der Auftraggeber des Valentinstag-Massakers am 14. Februar 1929, bei dem George Moran ausgeschaltet werden sollte.

1929 planten Scalise, Anselmi und Joseph Giunta trotz geringer Erfolgschancen einen Anschlag auf Capone. Wahrscheinlich bekam ein Kellner oder Capones HauptleibwĂ€chter Frankie Rio Wind von dem Plan. Da Capone es zunĂ€chst nicht glauben wollte, stellte er den AttentĂ€tern eine Falle. Bei einem Essen inszenierten Capone und Rio einen scheinbaren Streit. Scalise und Anselmi boten Rio daraufhin ein BĂŒndnis an und offenbarten ihr Vorhaben. Capone sah seinen Stolz und seine LoyalitĂ€t schwer verletzt. Am 7. Mai 1929 gab es ein großes Bankett der Organisation, bei dem alle GĂ€ste vorher auf Waffen untersucht wurden. Scalise, Anselmi und Giunta waren, das ergab die Autopsie, bei diesem Festmahl bereits betrunken, als Capone sie mit einem BaseballschlĂ€ger niederschlug. Anschließend wurden die drei erschossen. George Meyer, ein ehemaliger Fahrer, sagte spĂ€ter, Capone sei so rasend vor Wut gewesen, dass die anderen glaubten, er habe einen Herzanfall erlitten.

Erste Freiheitsstrafe

Am 16. Mai 1929 wurden Frankie Rio und Capone in Philadelphia wegen Waffenbesitzes in einer vermutlich inszenierten Verhaftung festgenommen und zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt – obwohl Capone nur eine Höchststrafe von drei Monaten erwartet hatte. Er kam zunĂ€chst nach Holmesburg, ein berĂŒchtigtes GefĂ€ngnis, wurde aber nach kurzer Zeit dank einflussreicher VerbĂŒndeter ins Eastern State Penitentiary verlegt, in dem bessere VerhĂ€ltnisse herrschten. Er fĂŒhrte sogar seine GeschĂ€fte weiter. FĂŒr andere Banden schien er unangreifbar. Nach zehn Monaten wurde er am 17. MĂ€rz 1930 wegen guter FĂŒhrung entlassen. Aus SicherheitsgrĂŒnden wurde seine Freilassung erst vier Stunden nach der Entlassung bekannt gegeben.cite-ref-2[2]

Das Ende seiner Karriere

Capones Position wird instabil

Obwohl er aus dem GefĂ€ngnis Philadelphias entlassen worden war, kam Capone immer weiter in BedrĂ€ngnis. Auch in Florida, wo er seit 1928 eine Villa besaß, wollte man ihn im GefĂ€ngnis sehen, obwohl er dort nur in geringem Ausmaß kriminelle GeschĂ€fte betrieben hatte. Zwar gab es auch in Florida Korruption, doch geschahen AktivitĂ€ten wie Alkoholverkauf und GlĂŒcksspiel dort eher subtil. Vor allem befĂŒrchtete man in Florida das Aufkommen von Bandenmorden.

Die Strafverfolgungsbehörden bedrĂ€ngten Capone zunehmend, konnten ihn zunĂ€chst jedoch nicht belangen. 1930 wurde er viermal von der Polizei festgehalten, unter anderem weil sich angeblich Beschwerden der Bevölkerung mehrten und er kein „anstĂ€ndiger BĂŒrger“ sei. Ab 1929 versuchte auch der gefĂŒrchtete Prohibitionsagent Eliot Ness, Capone in die Enge zu treiben. Da dessen Versuche, auf seine Art mit diesem Problem fertigzuwerden, fehlschlugen, bezeichnete man Ness und seine Truppe als Die Unbestechlichen. Zwar konnten sie weder den Alkoholkonsum in Chicago unterbinden noch Capone das Handwerk legen, doch sie fĂŒgten seinem Syndikat durch zahlreiche Razzien erheblichen finanziellen Schaden zu.

Schon 1927 zeigte die US-amerikanische Steuerbehörde IRS erstes Interesse an Capone und seinem offenbar riesigen, aber unversteuerten Einkommen. Sein Bruder Ralph Capone und sein Freund und Mitarbeiter Jack Guzik wurden bereits 1930 wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Capone jedoch handelte nicht leichtsinnig, weshalb es fĂŒr den IRS zunĂ€chst schwer war, ĂŒberhaupt Ansatzpunkte fĂŒr eine Ermittlung zu finden.

Am 17. April 1930 fand eine Besprechung zwischen Capone, seinem Anwalt und dem IRS statt. Dabei kam es zu einem MissverstĂ€ndnis von Capones Anwalt: Das GesprĂ€ch wurde protokolliert und ihm auch mitgeteilt, dass alle Aussagen in weiteren Untersuchungen verwendet werden wĂŒrden. Der Anwalt ging allerdings irrigerweise davon aus, dass die Besprechung rechtsunverbindlich sei. Durch Capones Aussagen bekam der IRS nun eine Grundlage fĂŒr ein Netto-Wert-Verfahren: In einem solchen wird beispielsweise festgestellt, dass ein zusĂ€tzliches Einkommen vorhanden sein muss, wenn jemand Eigentum besitzt, das er sich bei seinem bekannten Einkommen gar nicht leisten könnte.

Am 24. April 1930 veröffentlichte die Chicago Crime Commission eine Liste mit 28 „Staatsfeinden“ („Public Enemies“) Chicagos, die von Al Capone angefĂŒhrt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war es (besonders in der Presse) ĂŒblich, ihn als „Staatsfeind Nr. 1“ zu titulieren.

Der Steuerprozess

Am 25. Februar 1931 wurde Capone wegen eines Bagatelldelikts verurteilt: Er hatte den Termin einer Vorladung nicht akzeptiert. Die Freiheitsstrafe betrug sechs Monate, aber gegen Kaution blieb Capone auf freiem Fuß. Eine weitere Anklage wegen Landstreicherei in Florida wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 3. April abgewiesen, da diese keine belastenden Zeugen stellen konnte. Am 5. Juni 1931 erfolgte schließlich die Anklage wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 200.000 US-Dollar. Diese Summe war offensichtlich verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering. Es handelte sich nur um den Teil, der nachgewiesen werden konnte. Wie bei der frĂŒheren Besprechung mit dem IRS schĂ€tzte Capone seine Lage erneut falsch ein: Eine vermeintliche Vereinbarung, dass ein Schuldbekenntnis zu einer Strafmaßminderung fĂŒhren werde, stellte sich spĂ€ter als ungĂŒltig heraus. Die StaatsanwĂ€lte weigerten sich, einen Kompromiss einzugehen. Als der Richter Wilkerson erklĂ€rte, nicht an eine vereinbarte Strafmilderung gebunden zu sein, zog Capone sein Bekenntnis zurĂŒck.

Die Verteidiger Capones waren anscheinend inkompetent. Tommy Nash, sein erfahrener Anwalt, war aus ungeklĂ€rten GrĂŒnden nicht am Prozess beteiligt. Stattdessen vertrat ihn Mike Ahern, der sonst eher Schreibtischarbeiten erledigte. Am 8. Oktober erfolgte der „Geheimpfad nach Waterloo“, wie ein Beobachter schrieb. Die Verteidiger Capones machten von Einspruchsrechten nur zaghaft Gebrauch, als die Staatsanwaltschaft entscheidendes Belastungsmaterial vorlegte. Der Verteidigung fehlte eine Strategie, sie hatte sich zu sehr auf die Vereinbarung mit dem Schuldbekenntnis festgelegt. Dazu kam noch das nicht ĂŒberzeugende PlĂ€doyer.

Im Juni standen die Erwartungen fĂŒr eine Freiheitsstrafe zwischen zwei und vier Jahren. Die Presse reagierte daraufhin empört ĂŒber die Justiz: Sie zeige sich unfĂ€hig, etwas anderes als ein Steuervergehen nachzuweisen und insbesondere keine Verletzung des Prohibitionsgesetzes. Von den 23 Anklagepunkten wurde Capone am 17. Oktober 1931 in lediglich fĂŒnf Punkten fĂŒr schuldig erklĂ€rt, darunter allerdings drei schwere Vergehen, die je fĂŒnf Jahre GefĂ€ngnisstrafe nach sich ziehen konnten.

Capone endgĂŒltig hinter Gittern

Am 24. Oktober 1931 wurde das Strafmaß verkĂŒndet: Wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit GeldwĂ€sche wurde Al Capone zu 50.000 US-Dollar Strafe, zusĂ€tzlich knapp 8.000 US-Dollar Gerichtskosten und elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Seine Freiheitsstrafe verbĂŒĂŸte Al Capone zunĂ€chst im BundesgefĂ€ngnis in Atlanta, Georgia, wohin er am 4. Mai 1932 vom Cook County Jail aus ĂŒberstellt wurde. Obwohl Atlanta bis dahin als hĂ€rteste Bundesanstalt galt, gelang es ihm, von dort aus seine GeschĂ€fte weiterzufĂŒhren sowie namhaften Besuch zu empfangen – beispielsweise seinen Mentor Johnny Torrio oder GrĂ¶ĂŸen der organisierten KriminalitĂ€t wie Dutch Schultz und Lucky Luciano. Er arbeitete als Schuhmacher und galt als MusterhĂ€ftling. Laut dem GefĂ€ngnisdirektor wurde er genauso behandelt wie alle anderen Gefangenen, MithĂ€ftlinge behaupteten jedoch, er habe wie ein König gelebt. Bargeldschmuggel, möglicherweise auch mit Hilfe der WĂ€rter, verhalf ihm zu gewissen Privilegien, die aber eher bedeutungslos waren. Trotzdem empfand er die Haft als Belastung. „Schlafen ist wie davonlaufen“, sagte er nach der Entlassung der Zeitung Herald and Examiner einmal im GesprĂ€ch mit einem WĂ€rter.

Die Behörden betrachteten Capones Einfluss als Problem. Daher wurde er am 18. August 1934 nach Alcatraz in die Bucht von San Francisco verlegt – das ehemalige Fort war zuvor zu einem HochsicherheitsgefĂ€ngnis umgebaut worden. Dort war Capone von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten: Zeitungen waren verboten, Briefverkehr fand nur eingeschrĂ€nkt und zensiert statt, auch Besuche waren stark beschrĂ€nkt. Der damalige GefĂ€ngnisdirektor Johnston bemĂŒhte sich zu verhindern, dass Capone Einfluss auf die MithĂ€ftlinge gewann. FĂŒr sie gab es genĂŒgend Essen und Zigaretten, um es unmöglich zu machen, sie zu bestechen. Da Capone im Gegensatz zu anderen Schwerverbrechern eine relativ kurze Strafe erhalten hatte, bemĂŒhte er sich um eine ordentliche FĂŒhrung. Er hielt sich aus Revolten heraus, was allerdings den Zorn anderer HĂ€ftlinge auf ihn zog. Es fanden mehrere glimpflich verlaufene Angriffe auf ihn statt, er bĂŒĂŸte viel von seinem Status ein und litt schwer unter der Situation. Wegen guter FĂŒhrung wurde er schließlich am 6. Januar 1939 vorzeitig entlassen.

Al Capones Tod

Vermutlich hatte Capone sich 1928 bei einer seiner Prostituierten mit Syphilis angesteckt. WĂ€hrend der Haftzeit wurde sein körperlicher Zustand immer schlechter, danach konnte eine Behandlung die Symptome mildern. Die letzten acht Jahre verbrachte er im Familienanwesen in Florida. Am 21. Januar 1947 erlitt er einen Schlaganfall. Nach anfĂ€nglicher Erholung entwickelte sich eine LungenentzĂŒndung. Er starb am 25. Januar 1947 im Alter von 48 Jahren im Beisein seiner Familie, wie er es sich gewĂŒnscht hatte.

Der Leichnam wurde aus Angst vor Rache zunĂ€chst anonym auf dem Mount Olivet Cemetery beigesetzt und erst spĂ€ter auf den Mount-Carmel-Friedhof ĂŒberfĂŒhrt. Im Vergleich zu den Blumenmeeren anderer Beerdigungen, wie beispielsweise der von Dean O’Banion, fiel die Beisetzung Capones deutlich bescheidener aus. Anthony Accardo, ein wichtiger Mann der Organisation, hatte angeordnet, dass nur die Familie und deren Freunde kommen sollten.

Capones Charakter und Privatleben

Am 30. Dezember 1918 heiratete Al Capone die irischstĂ€mmige Mary „Mae“ Josephine Coughlin, die am 4. April 1897 geboren worden war. Bereits vor der Hochzeit am 4. Dezember 1918 hatten sie einen – den einzigen – Sohn bekommen: Albert Francis „Sonny“ Capone. Da Hochzeiten zwischen IrischstĂ€mmigen und Italo-Amerikanern damals eher selten waren, wird seine Ehe als Zeichen fĂŒr Capones Vorurteilslosigkeit gesehen. Capone war Mae im Laufe seiner Karriere nicht immer treu, wie auch seine Ansteckung mit der Syphilis zeigte. Dennoch hielt Mae bis zu seinem Tod zu ihm. Sie ĂŒberlebte ihren Mann um fast vier Jahrzehnte und starb am 16. April 1986 in Hollywood, Florida.

Ein Reporter, der ihn interviewte, bezeichnete ihn als „intelligent, unbekĂŒmmert und liebenswĂŒrdig“. Capone konnte sich auch sehr fĂŒr Musik begeistern: Am meisten liebte er italienische Opern, aber er hörte auch gerne Jazz.

In den Bandenkriegen ging Capone kaltblĂŒtig und brutal vor und griff selbst zur Waffe. Innerhalb der Bandenstrukturen hatte er den Ruf, sehr verlĂ€sslich zu sein. Vom Drogenhandel, abgesehen vom Alkohol, hielt er sich fern, da er befĂŒrchtete, seine Organisation könne dadurch ruiniert werden. Er zeigte in den folgenden Jahren seinen Partnern gegenĂŒber LoyalitĂ€t und seine GroßzĂŒgigkeit war legendĂ€r. Im GlĂŒcksspiel galt er als Pechvogel: Von seiner Ankunft in Chicago bis 1927 soll er 7,5 Millionen Dollar verloren haben. Er veranstaltete ausgelassene Feiern, die meistens in riesigen Gelagen endeten. Die Kellner und Bediensteten in Lokalen konnten sich eines großzĂŒgigen Trinkgeldes sicher sein. Dieser verschwenderische Lebensstil bot allerdings auch den Steuerfahndern ein unĂŒbersehbares Ziel fĂŒr ihre Ermittlungen.

In der Geschichtswissenschaft wird vor allem auf zwei Faktoren hingewiesen, die Capones Machtstellung begrĂŒndeten und ihn von den meisten anderen Gangstern seiner Zeit unterschieden. Capone war fĂŒr seine Fairness bekannt; er verstand es, sich mit ehemaligen Gegnern zu versöhnen und sie durch ZugestĂ€ndnisse auf seine Seite zu bringen: Wer seine FĂŒhrung akzeptierte, konnte im Rahmen von Capones Organisation weiterhin eine gewisse Macht ausĂŒben. Beispielsweise engagierte er Frank Gallucio, den Mann, der ihm seine markanten Narben zugefĂŒgt hatte, spĂ€ter als seinen LeibwĂ€chter. Zweitens galt er als verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig tolerant; im Gegensatz zur amerikanischen Cosa Nostra, die von ethnischen Italienern geprĂ€gt war, hatte seine Organisation auch irische und jĂŒdische Mitglieder. So etwa war Capones rechte Hand, Jake Guzik, russischer bzw. polnischer Abstammung. Capones VerhĂ€ltnis zu Giuseppe Aiello, dem Chef der Mafia in Chicago, war hingegen ein ausgesprochen feindseliges, da Capone – der neapolitanischer Abstammung war – den Machtanspruch der Sizilianer nicht anerkannte.cite-ref-3[3]

Mythos Capone

Capone in der Öffentlichkeit

Um 1924 erkannte Capone, dass sich Freundlichkeit gegenĂŒber der Presse auszahlte, weshalb er sich von da an freundlich gegenĂŒber Journalisten verhielt. Kein Alkoholschmuggler stellte sich so wie er in der Öffentlichkeit dar; wo andere Gangster Kameras aus dem Weg gingen oder Journalisten bedrohten, grinste Capone und warf sich in Positur. Dies machte ihn zum Liebling der Zeitungsleute und trug maßgeblich zu seinem Mythos bei.

Nachdem am 20. September 1926 in einem CafĂ© ein Mordanschlag auf Capone verĂŒbt worden war, bezahlte er die Krankenhausrechnungen zweier unbeteiligter Verletzter. Er verstand es, solche Ereignisse auszunutzen, um sich Sympathien zu erkaufen. Der Steuerfahnder Elmer Irey berichtete von einer weiteren Anekdote. Danach erhielt der frisch gewĂ€hlte PrĂ€sident Herbert C. Hoover 1929 in einer Hotel-Lobby Applaus – als sich die Menge plötzlich von ihm ab- und dem gerade eintreffenden Capone zuwandte.

Capone in Film und Musik

Der „Mythos Capone“ entstand schon zu Lebzeiten des Gangsterbosses und fand seither seinen Niederschlag in zahlreichen Gangsterfilmen. 1959 wurde seine Lebensgeschichte unter der Regie von Richard Wilson mit Rod Steiger in der Titelrolle verfilmt, 1975 erschien der Film Capone, produziert von Roger Corman. Al Capone wird hier von Ben Gazzara verkörpert. Auch dieser Film versucht, Capones Leben darzustellen und beginnt mit dessen Ankunft in Chicago. Heute ist er vor allem wegen eines der ersten Auftritte von Sylvester Stallone bekannt, der hier Frank Nitti spielte. 1967 spielte Jason Robards die Rolle des Capone in der Verfilmung des Chicago-Massakers (St. Valentine’s Day Massacre), auch bekannt als Valentinstag-Massaker. Auch beziehen sich beispielsweise die Filme Scarface von 1932 (von Howard Hawks) und 1983 (von Brian De Palma) sowie Brian De Palmas The Untouchables – Die Unbestechlichen von 1987 mehr oder weniger explizit auf Capones Geschichte. Er selbst erhielt sogar ein Angebot ĂŒber eine Million Dollar fĂŒr den Auftritt in einem Gangsterfilm. In der Fernsehserie Boardwalk Empire (2010–2014) wird Al Capone von Stephen Graham verkörpert. Im Film Gangster Land (In the Absence of Good Men) aus dem Jahr 2017 wird Capone von Milo Gibson gespielt. Tom Hardy ĂŒbernahm die Rolle in Capone (2020).

1974 schrieb die Musikgruppe Paper Lace das Lied The night Chicago died. Darin wird die fiktive Geschichte erzĂ€hlt, wie Al Capone versucht, die Kontrolle ĂŒber die Stadt zu ĂŒbernehmen, und wie bei einer Schießerei 100 Polizisten sterben. Der jamaikanische Ska­musiker Prince Buster nannte eines seiner bekanntesten InstrumentalstĂŒcke Al Capone; das Lied wurde spĂ€ter hĂ€ufig gecovert, unter anderem von dem britischen Skamusiker Judge Dread. Der serbische Musiker Bora Đorđević besang ihn mit dem Lied Al Kapone auf dem Album Koza Nostra. Die albanische Pop-Rock-Band Elita 5 veröffentlichte 2002 das Album VetĂ«m PĂ«r Ju, das einen Song namens Al Kapone enthĂ€lt. Dieses Lied gehört zu den erfolgreichsten StĂŒcken der Band. Auch Michael Jackson schrieb Mitte der 80er-Jahre ein Lied mit dem Titel Al Capone, das spĂ€ter auf seinem Album Bad als Smooth Criminal veröffentlicht wurde. Al Capone erschien schließlich 2012 auf dem JubilĂ€umsalbum Bad 25.cite-ref-4[4]

In der deutschsprachigen Musik existiert der Titel Al Capone von Uschi Glas aus dem Jahr 1968.cite-ref-5[5]

Besonders in der amerikanischen Hip-Hop-Szene der 1990er Jahre nahm Al Capone eine wichtige Rolle ein. Seine Person ist bis heute der Inbegriff und bekannteste Charakter des Mafioso- und Gangsta-Rap. Der Rapper Capone, der auch in der Gruppe Capone-N-Noreaga aktiv war, hat seinen KĂŒnstlernamen nach ihm gewĂ€hlt.

Capones Name steht bis heute fĂŒr den Typus des amerikanischen Gang-AnfĂŒhrers. Details aus seinem Leben werden hĂ€ufig genutzt, um Filme oder Geschichten anzureichern. Auch in den Tim-und-Struppi-Comics Tim im Kongo und Tim in Amerika hat Capone eine wesentliche Rolle – als einzige real existierende Person im Werk HergĂ©s.

Literatur

‱ Laurence Bergreen: Al Capone. Ein amerikanischer Mythos. Herbig, MĂŒnchen 1996, ISBN 3-7766-1967-8.
‱ Neil Elliott: My years with Capone: Jack Woodford and Al Capone. Woodford Memorial Editions, Seattle 1985, ISBN 0-9601574-4-1.
‱ Luciano Iorizzo: Al Capone: A Biography. Greenwood Press, Westport 2003, ISBN 978-0-313-32317-1.
‱ Fred D. Pasley: Al Capone. The Biography of a Self-Made Man. Faber/(Kessinger Publishing), 2005, ISBN 1-4179-0878-5 (Erstausgabe: 1930).
‱ Robert J. Schoenberg: Al Capone. Die Biographie. Albatros, DĂŒsseldorf 2001, ISBN 3-491-96042-8.

Weblinks

Commons

: Al Capone

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikiquote: Al Capone

– Zitate

‱ Literatur von und ĂŒber Al Capone im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Al Capone bei IMDb
‱ David E. Ruth: Al Capone. Eintrag in Encyclopedia of Chicago
‱ Al Capone in der Datenbank Find a GraveVorlage:Findagrave/Wartung/Verschiedene Kenner im Quelltext und in Wikidata

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Oxford Learners Dictionary (Memento vom 12. April 2012 im Internet Archive)
cite-note-22. ↑ Ein Jahr GefĂ€ngnis fĂŒr elf Morde. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der AlpenlĂ€nder / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der AlpenlĂ€nder / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes fĂŒr Steiermark und KĂ€rnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes fĂŒr Steiermark, KĂ€rnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 19. MĂ€rz 1930, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi
cite-note-33. ↑ David Southwell: Geschichte des organisierten Verbrechens. FackeltrĂ€ger Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-7716-4344-7, S. 48ff.
cite-note-44. ↑ KLatsch-tratsch.de. 7. August 2012, archiviert vom Original am 21. Juni 2018; abgerufen am 15. Januar 2013.
cite-note-55. ↑ Uschi Glas - Topic: Al Capone. 6. November 2014, abgerufen am 21. August 2025.